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Konditionssenkungen

Konditionssenkungen: Diverse Finanzierungspartner

Eine Reihe von Finanzierungspartnern haben in den letzten Tagen die Konditionen gesenkt:  

PSD Rhein-Ruhr: Je nach Zinsbindung sinken die Zinsen um bis zu 0,10 Prozentpunkte.
SPK Vorderpfalz: Hier verbilligen sich die Zinsen um bis zu 0,20 Prozentpunkte.
KSK Heilbronn: Je nach Zinsbindung sinken die Zinsen um bis zu 0,25 Prozentpunkte.

Nutzen Sie die aktuell historisch günstigen Konditionen, um sich Ihr persönliches Angebot darstellen zu lassen.
 

Geschrieben 11:00 am 24. April 2010

Zinskommentar vom 16.04.2010

Zinskommentar vom 16.04.2010

Alle blicken auf China

von Robert Haselsteiner (Gründer und Vorstand der Interhyp AG)


Innerhalb von weniger als zehn Jahren hat sich China von einem Wachstumsmarkt mit Phantasie zum praktisch entscheidenden Spieler für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft gewandelt. Ausschlaggebend für diese rasante Entwicklung sind zwei Phänomene.

Erstens: Der Zusammenbruch des amerikanischen Konsumwunders unter der schweren Last einer dramatischen Überschuldung der privaten Haushalte - großteils basierend auf der Illusion immer weiter steigender Immobilienpreise. Derzeit liegt der amerikanische Konsument auf der Intensivstation und wird nach seiner Entlassung nie mehr so dynamisch laufen wie vor seinem Zusammenbruch.

Zweitens: Die Dynamik in Europa, die seit dem Fall des Eisernen Vorhangs vor 20 Jahren als große Aufholbewegung eingesetzt hat, ist zum Erliegen gekommen. Die Vorteile der durch den Euro ausgelösten Zinskonvergenz zum tiefen Deutschland-Niveau und die EU-Förderungen für die Randländer sind längst konsumiert. Es stellt sich heraus, dass viel Wachstum vorfinanziert wurde, die Schuldner jetzt aber nicht bezahlen können. Griechenland und die baltischen Staaten dienen als erste drastische Beispiele.

Kein Wunder also, dass sich alle plötzlich freuen, dass China seinen über den Exportboom der vergangenen zehn Jahre aufgebauten Überschuss in Form von riesigen Konjunkturpaketen einsetzt und damit wieder Wachstumszahlen von 11-12% liefert. Diesmal aber nicht über den Export, sondern über öffentliche Investitionen und einen steigenden privaten Konsum. Zur Freude europäischer und amerikanischer Unternehmen, die einen wahren Auftragsboom aus China verzeichnen. Und China saugt wie nie zuvor aus aller Welt Rohstoffe an, so dass es zur treibenden Kraft hinter der positiven Konjunkturentwicklung in Brasilien, Kanada, Australien und sogar Afrika geworden ist. Auch diese Länder hängen längst am Tropf Pekings.

Ganz nebenbei ist China inzwischen auch zum größten Gläubiger der Welt geworden. China hält die meisten US-Staatsanleihen und hat damit hohes Interesse daran, dass die USA seine Schulden auch bedienen kann. Leben und leben lassen ist daher die Devise. Was hat das alles mit der Zinsentwicklung zu tun? Gelingt die Feinsteuerung, dass im Zusammenspiel zwischen China, USA und Europa mit Hilfe der chinesischen Lokomotive der gesamte Zug wieder ordentliche Fahrt aufnimmt und die Lokomotive selbst dabei nicht überhitzt, so haben die Notenbanken eine Chance, die Leitzinsen ohne großen Schaden von 2011 an anzuheben und wieder normale Zustände an den Zinsmärkten herbeizuführen. Aber es gibt auch zwei nicht so schöne Szenarien: Übernimmt sich China und die China-Blase platzt so wie andere Blasen zuvor, wird es zu neuen drastischen Verwerfungen kommen. Diese können für die USA und Europa in Deflation, aber auch in Stagflation enden. Während Deflation für noch tiefere Langfristzinsen spricht, bedeuten die beiden anderen Szenarien leicht bis deutlich höhere Zinsen.

Wer daher die aktuell extrem tiefen Konditionen für lange Zinsbindungen nicht nutzt, sondern auf noch tiefere Zinsen spekuliert, setzt auf das Deflationsszenario. Nicht umsonst blicken alle nach China. China ist der einzige wirklich fitte Spieler auf dem Spielfeld. Die USA und Europa sind so angeschlagen, dass sie momentan nicht aktiv ins Spiel eingreifen können.



Angesichts der skizzierten Szenarien empfehlen wir weiterhin, zumindest einen großen Teil der Finanzierungssumme über lange Zinsbindungen festzuschreiben und damit für Kalkulationssicherheit zu sorgen. Gefragt sind derzeit zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht heute schon eine Rate über eine höhere laufende Tilgung fest, die nach 20 oder 25 Jahren zu vollständigen Rückzahlung des Darlehens führt. Das Risiko später zu deutlich höheren Zinsen eine Prolongation vornehmen zu müssen, wird damit schon heute ausgeschlossen. Grundsätzlich empfehlen wir, bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von mindestens 2% zu wählen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens überschaubar bleibt.

 

Geschrieben 12:28 am 18. April 2010

AXA Forwarddarlehen günstiger

Die AXA senkt per sofort die Aufschläge für Forward-Darlehen von 0,02 auf 0,01 Prozentpunkte pro Forward-Monat. Dabei werden die ersten zwölf Monate nicht für die Berechnung der Forward-Monate herangezogen, d.h. alle Kunden bekommen ein Jahr Vorlauf gratis.

Bei der AXA sind bis zu 36 Monate Forward-Zeitraum möglich.

Diese Aktion gilt vorerst bis zum 30. Juni 2010.

Geschrieben 09:26 am 10. April 2010

Höherer Beleihungsauslauf möglich

Die Höchster Pensionskasse ermöglicht Ihren Kunden ab sofort höhere Beleihungen. Der maximale Beleihungswert bleibt auch zukünftig abhängig von der Region, in der sich die zu finanzierende Immobilie befindet. In Regionen, in denen bisher bis maximal 70% des Verkehrswertes finanziert werden konnten, sind nun 80% möglich. In Regionen mit vormals 45% maximalem Beleihungsauslauf gelten ab sofort 70%

Geschrieben 08:57 am 02. April 2010

Übernahme der Umschuldungskosten

Unser Finanzierungspartner Münchener Hypothekenbank übernimmt bis Ende Mai bei Anschlussfinanzierungen die anfallenden Notar- und Grundbuchkosten. Dadurch können Ihre Kunden im Einzelfall bis zu mehrere Hundert Euro sparen.
Ausgenommen von dieser Aktion sind Umschuldungen von anderen Genossenschaftsbanken zur Münchener Hypothekenbank.
Nutzen Sie dieses Angebot und das aktuelle Zinstief und sichern Sie sich auch für die nächste Zinsbindung attraktive Konditionen.

Geschrieben 08:56 am 02. April 2010

Zinskommentar vom 26.03.2010

Nullzinspolitik der US-Notenbank treibt die nächsten Blasen
von Robert Haselsteiner (Gründer und Vorstand der Interhyp AG)

 

Nachdem die US-Notenbank auch diesen Monat die Leitzinsen nicht angehoben hat und zugleich in ihrer Rhetorik darauf schließen lässt, dass in 2010 kaum mit einer Anhebung zu rechnen ist, haben die Anleger ihre Investitionen in verschiedenen risikobehafteten Assetklassen nochmals verstärkt. Eigentlich wollen die Notenbanken mit Nullzinsen die Investitionstätigkeit der Unternehmen stützen und den Banken die Kreditvergabe leichter machen. Da derzeit aber aufgrund der schwachen Nachfrage niemand investiert und die Kreditnachfrage der Unternehmen folglich gering ist, bleibt dieses Ziel nur ein Nebenschauplatz.

Der viel größere Effekt der Nullzinspolitik spielt sich auf der Anlageseite ab. Dort merken momentan Hunderte Millionen Sparer von den USA über Euroland bis nach Hongkong, dass sie für ihre kurzfristigen Geldanlagen bei Banken praktisch kaum Verzinsung bekommen. Wurde noch vor zwei Jahren das Parken von Liquidität mit 3 - 5% bezahlt, so haben die Leitzinssenkungen zu Einlagenzinsen geführt, die nur selten über 1% liegen.

Damit wirken plötzlich lange Laufzeiten von Staatsanleihen, die zwar historisch gesehen extrem tiefe Zinsen bieten, mit 3 - 4% attraktiv. Unternehmensanleihen mit sehr schwacher Bonität sehen bei 5 - 6% plötzlich wie Schnäppchen aus. Und auch Aktienwerte, die Dividenden bezahlen, erscheinen als smartes Investment. In Hongkong haben mit demselben Argument Immobilienpreise im Jahr 2009 um 45% zugelegt. Damit bietet sich ein sonderbares Bild: In einer Welt, die gerade von der schlimmsten Finanzkrise seit 80 Jahren getroffen wurde, in der das Wirtschaftswachstum nur mit gigantischen staatlichen Rettungspaketen wieder in Gang gebracht werden kann, in der die Staaten tief in der Verschuldungsfalle sitzen, steigen sämtliche Anlageklassen gleichzeitig. Die krampfhafte Suche nach Rendite macht derzeit für die Risiken blind. Potentielle Kursverluste bei steigenden Zinsen oder fallenden Aktienkursen werden mit dem Argument der guten laufenden Verzinsung ausgeblendet. Den Notenbanken und Politikern kommt das nur recht. Vielleicht gelingt es ihnen im Zusammenspiel auf diese Weise, die Staatsschulden zu Tiefstzinsen in lange Laufzeiten zu übertragen und an der Börse notwendiges Eigenkapital zur Restrukturierung ganzer Branchen bei hohen Kursen zu erwerben. Wenn es dann am Ende sogar gelingen würde, die Wirtschaft wieder zum Wachsen zu bringen, wird Inflation aufkommen und Leitzinserhöhungen sind notwendig. Spätestens dann platzt die Blase am Rentenmarkt und auch der Aktienmarkt wird ebenfalls kräftig leiden. Den Preis zahlen dann wieder einmal die Investoren, die auf die vorausschauende Politik der Notenbanken vertraut haben.



Für Baufinanzierungskunden dagegen sind die aktuell tiefen Zinsen ein Segen. Wir befinden uns praktisch in allen Laufzeiten am untersten Ende der Bandbreite, die wir in den vergangenen 50 Jahren gesehen haben. Es kann daher kein Fehler sein, auf Sicherheit zu setzen und dieses Zinsniveau mit langfristigen Zinsbindungen abzusichern. Baufinanzierungskunden müssen in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren denken, in denen sie monatliche Zahlungen leisten. Sie sollten sich deshalb auf keine Spekulation einlassen, wenn die Wahrscheinlichkeiten schief verteilt sind. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht über eine höhere laufende Tilgung schon heute eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens führt. Das Risiko, später zu deutlich höheren Zinsen eine Prolongation vornehmen zu müssen, wird damit bereits bei Abschluss ausgeschlossen. Grundsätzlich empfehlen wir bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von mindestens 2% zu wählen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens überschaubar bleibt.

Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Geschrieben 11:26 am 27. März 2010

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