Bleiben Sie auf dem neuesten Stand und abonnieren Sie diese Website.
Zinskommentar vom 20.03.2009
US-Notenbank beginnt Geld zu drucken
von Robert Haselsteiner (Gründer und Vorstand der Interhyp AG)
Mit der Ankündigung in Zukunft langlaufende Anleihen im Wert von über 1.000 Milliarden Dollar aufkaufen zu wollen, hat die US-Notenbank eine weitere Phase der Lockerung ihrer Geldpolitik eingeläutet. Ziel dieser Maßnahme ist es, weiteres Geld in das System zu pumpen und die Kosten für langfristige Kredite zu senken. Ben Bernanke startet damit das größte Experiment in der neueren Geschichte der Notenbanken.
In der Theorie soll diese Maßnahme eine drohende Deflation verhindern und bei Erholung der Wirtschaft soll die dann überflüssige Liquidität wieder eingesammelt werden, um ein gesundes Maß an Inflation sicherzustellen. Ob dieses Wunschdenken aufgeht oder ob mit diesen Maßnahmen nicht mittelfristig weitere Verwerfungen an den Finanzmärkten produziert werden, ist völlig offen.
Auffallend ist, dass die beiden Hauptverursacher der Kreditmarktkrise - nämlich die USA und England - mit ihren stark von der Politik beeinflussten Zentralbanken aggressiv zu bisher unerprobten Maßnahmen greifen, um den eigentlich notwendigen drastischen Anpassungen in ihren Ländern zu entgehen. Das Wachstum beider Staaten wird seit Jahrzehnten von kreditfinanziertem Konsum getrieben und dieses Modell ist jetzt gescheitert.
Am amerikanischen Zinsmarkt hat die Ankündigung der Käufe der Notenbank zu einem Absinken der Renditen geführt und auch in Deutschland wurde der Zinsanstieg der vorherigen Tage seit gestern wieder korrigiert. Gleichzeitig ist aber bei den langen Laufzeiten eine gewisse Nervosität im Markt zu spüren, da niemand weiß, ob die Gelddruckaktionen der Notenbanken nicht mittelfristig zu unkontrollierbaren Inflationseffekten führen können.
Baufinanzierungskunden sollten in diesem Umfeld konservativ planen. Das heißt, dass hohe Planbarkeit der monatlichen Belastung und Flexibilität bei der Rückführung der Schulden im Vordergrund stehen sollten. Das kann einerseits durch lange Laufzeiten kombiniert mit Sondertilgungsoptionen erreicht werden. Andererseits können auch Kombi-Darlehen mit 50/50-Aufteilung eine interessante Alternative sein. Dabei kann zum einen die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. 10 oder 15 Jahre, mit den niedrigen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombiniert werden. Damit verringern sich die monatlichen Belastungen deutlich und auch weitere Leitzinssenkungen werden durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche direkt zu besseren Konditionen führen.
Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit eingezogen werden kann. Zum Zinsanpassungstermin kann die variable Tranche zudem teilweise oder ganz getilgt werden. Damit entsteht große Flexibilität. Für Kunden, die vollständige Kalkulationssicherheit suchen, bieten sich Volltilgerdarlehen an, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung und Konditionsvorteile bieten.
Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: seitwärts
Geschrieben 08:15 am 22. März 2009
Zinskommentar vom 13.03.2009
Zinsen steigen im Wochenverlauf
von Robert Haselsteiner (Gründer und Vorstand der Interhyp AG)
Das große Angebot an Staatsanleihen in den USA und Europa hat in dieser Woche die Renditen am Anleihemarkt bei den längeren Laufzeiten um rund 0,15 Prozentpunkte ansteigen lassen. Offensichtlich haben auch viele institutionelle Investoren Anleihen verkauft und wieder zu niedrigen Kursen am Aktienmarkt investiert, was dort zu einer deutlichen Erholung geführt hat. Auch wenn die Konjunkturdaten in Euroland und in den USA weiterhin eine schlechte Entwicklung der Wirtschaft erwarten lassen, scheinen zumindest an der Börse wieder die ersten Optimisten mit einer Stabilisierung zu rechnen.
Die schwachen Konjunkturindikatoren zeigen, dass die Notenbanken noch viele Quartale auf tiefe Leitzinsen setzen werden. In den USA und England bedeutet dies eine Beibehaltung des praktisch aktuell vorliegenden Nullzins-Niveaus. Von der Europäischen Zentralbank erwarten wir in den nächsten Monaten noch eine Absenkung auf 1,0%. Diese Erwartung spiegelt sich auch in den zuletzt emittierten 2-jährigen Bundesschatzanweisungen wider, die nur mehr eine Rendite von knapp über 1% aufweisen.
Während also die kurzen Laufzeiten auf tiefem Niveau einzementiert scheinen, wird die Richtung bei den langen Laufzeiten von Angebot und Nachfrage am Anleihemarkt bestimmt. Hier fließen sowohl das Emissionsvolumen, also der Kapitalbedarf der Staaten und Unternehmen, als auch die mittelfristigen Inflationserwartungen ein. Das Angebot an Anleihen wird in den nächsten Quartalen weiter zunehmen. Bei der Inflationserwartung gibt es eine hohe Prognoseunsicherheit, da schwer abzuschätzen ist, wie die enorme Zunahme der Staatsverschuldung mittelfristig wirken wird. Daher verlangen Investoren für lange Zinsbindungen derzeit auch einen Risikoaufschlag und die Zinsstrukturkurve ist sehr steil.
Der Zinsanstieg der letzten Tage wird sich in den kommenden Tagen in den Baugeldangeboten der Banken wiederfinden. Daher sollte schnell gehandelt werden. Finanzierungskunden, die direkt von dieser Situation tiefer Geldmarktzinsen profitieren wollen, können mit dem Interhyp-Kombi-Darlehen zum einen die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. von 10 oder 15 Jahren Laufzeit, mit den niedrigen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombinieren.
Damit sinken die monatlichen Belastungen deutlich und weitere Leitzinssenkungen durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche führen direkt zu besseren Konditionen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit erlangt wird. Zum Zinsanpassungstermin kann die variable Tranche ebenso teilweise oder ganz getilgt werden. Damit ist große Flexibilität gesichert.
Für Kunden, die vollständige Kalkulationssicherheit suchen, eignen sich Volltilger-Darlehen, da sie einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung und Konditionsvorteile bieten.
Tendenz
kurzfristig: aufwärts
mittelfristig: seitwärts
Geschrieben 07:53 am 16. März 2009
Zinskommentar vom 06.03.09
EZB senkt Leitzins auf 1,50%
von Robert Haselsteiner (Gründer und Vorstand der Interhyp AG)
Wie erwartet hat die Europäische Zentralbank (EZB) gestern die Leitzinsen gesenkt. Mit der Senkung um 0,50 Prozentpunkte auf nunmehr 1,50% haben die Notenbanker auf die sehr schwachen Konjunkturindikatoren der vergangenen Wochen reagiert und versuchen gemeinsam mit den anderen großen Zentralbanken nach ihren Möglichkeiten die Realwirtschaft über günstigere Kreditkonditionen zu stützen.
Diese Vorgehensweise, die ja bereits die US-Notenbank auf einen Leitzins von praktisch Null und die Bank of England auf 0,50% geführt hat, hat nur zwei Haken: Die tieferen Leitzinsen werden von den Banken nur sehr zögerlich an die Kunden, also Unternehmen und Privatpersonen weitergegeben, da die Banken derzeit jeden Spielraum auf der Ertragsseite nutzen müssen, um den Verlusten aus Abschreibungen etwas entgegenzusetzen und höhere Risikopuffer für die Zukunft aufzubauen. Dazu kommt noch, dass nur wenige Kredite direkt an die Geldmarktzinsen und damit an den Leitzinssatz gekoppelt sind.
Die meisten Kredite sind langfristig und somit hängen deren Konditionen von den langfristigen Kapitalmarktzinsen ab. Die Zinssätze bei den längeren Zinsbindungen reagieren aber nur bedingt auf die Leitzinsentwicklung, sondern bilden sich über Angebot und Nachfrage am Anleihemarkt. Da das Angebot dort derzeit über die zunehmende Staatsverschuldung und die starke Kreditaufnahme von Unternehmen aber sehr schnell ansteigt und auch weiter ansteigen wird, verlangen die Investoren einen zunehmenden Risikoaufschlag, um sich langfristig zu binden. Daher sind die Renditen von 10-jährigen Pfandbriefen, die auch als Referenz für Baugeldkonditionen gleicher Laufzeit dienen, trotz Leitzinssenkung nur um rund 15 Renditestellen gesunken. Für die nächste Woche erwarten wir eine Seitwärtsbewegung der Konditionen auf dem nun etwas tieferen Niveau.
Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: seitwärts
Geschrieben 08:13 am 07. März 2009
Neuordnung der KfW Programme
Im Zuge der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) wird die KfW Bankengruppe die bestehenden wohnwirtschaftlichen Finanzierungsprogramme rund um die Steigerung der Energieeffizienz zum 1. April überarbeiten und damit für mehr Transparenz in der Programmstruktur sorgen. Die wichtigsten Eckpunkte dieser Neuerungen finden Sie im Folgenden zusammengefasst:
Einheitliche Bezeichnung
Die in den einzelnen Programmen bisher verwendeten unterschiedlichen KfW-Häuser werden zukünftig unter der einheitlichen Bezeichnung „KfW-Effizienzhaus“ zusammengefasst. Eine erläuternde Zahl gibt zusätzliche Hinweise zum Primärenergiebedarf des Gebäudes. Beispiel: Ein "KfW-Effizienzhaus 55" hat einen Primärenergiebedarf von höchstens 55% eines entsprechenden Neubaus gemäß EnEV 2007.
Programm "Energieeffizient Bauen"
Das Programm "Ökologisch Bauen" wird mit seiner Struktur in das neue Programm "Energieeffizient Bauen" übernommen. Damit werden weiterhin für die Errichtung, Herstellung oder den Ersterwerb neuer Wohngebäude zinsverbilligte Darlehen gewährt. Heizungstechniken auf Basis erneuerbarer Energie werden in diesem Programm jedoch nicht mehr gefördert. Analog zu den "KfW-Energiesparhäusern 40 und 60" stehen zukünftig die Programme KfW-Effizienzhaus 55 (Programmnummer 153) und „KfW-Effizienzhaus 70“ (Programmnummer 154) zur Verfügung. Passivhäuser werden als „KfW-Effizienzhaus 55“ gefördert.
Energieeffizient Sanieren
Für Modernisierungsmaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bestehender Gebäude mit Bauantrag bzw. -genehmigung bis 1994 werden die Maßnahmen aus den Programmen "Wohnraum-Modernisieren Öko-Plus" und "CO2-Gebäudesanierung" im Programm "Energieeffizient Sanieren" zusammengefasst. Anstelle der bisherigen Maßnahmenpakete können im Programm Nr. 152 verschiedenste Einzelnmaßnahmen aus den Programmen frei kombiniert und gefördert werden. Zusätzlich werden im Programm Nr. 151 diejenigen Maßnahmen gefördert, die das Gebäude auf das energetische Niveau eines "KfW-Effizienzhaus 70 oder 100" anheben. Hier ist auch die Förderung des Ersterwerbs neu sanierter Wohneinheiten möglich. Der Förderhöchstbetrag wurde von der KfW auf 75.000 Euro je Wohneinheit erhöht.
Wohnraum modernisieren Standard
Das Programm "Wohnraum Modernisieren Standard" bleibt auch nach den Programmneuerungen unverändert bestehen. Neu eingeführt wird jedoch die zusätzliche Variante "Altersgerecht Umbauen". Unter der Programm Nr. 155 werden Maßnahmen gefördert, die die Bewegungsmöglichkeiten der Menschen innerhalb bestehender Wohnungen und Wohnhäuser erhöhen.
Durch die Überarbeitung der Struktur profitieren Sie zusätzlich z.B. von einheitlichen Programmbedingungen und der Verlängerung der Abruffrist auf 36 Monate, davon 12 Monate bereitstellungszinsfrei.
Die neuen Programmbedingungen gelten für alle Anträge, die ab dem 1. April bei der KfW eingehen. Anträge bis zum 31. März werden in den bisherigen Programmen zugesagt. Bei Fragen hilft Ihnen gerne Ihr Bauficheck24 Finanzierungsberater.
Geschrieben 08:10 am 07. März 2009
Neue Finanzierungspartner
ATE Bank und Swiss Life: Start als neue Finanzierungspartner
Wir freuen uns, Ihnen ab sofort die Baufinanzierungsangebote der ATE Bank und Swiss Life auf unserer Finanzierungsplattform zur Verfügung stellen zu können. Mit unseren neuen Finanzierungspartnern bieten wir Ihnen weitere attraktive Finanzierungslösungen:
ATE Bank
- Bundesweit tätiger Finanzierungspartner
- Finanzierung von Objekten in Griechenland, sofern der Wohnsitz des Antragstellers in Deutschland liegt
- Verfügbare Zinsbindungen: 3-6, 8 und 10 Jahre
- 5% Sondertilgung p.a. kostenfrei
Swiss Life
- Bundesweit tätiger Finanzierungspartner
- Verfügbare Zinsbindungen: 5, 10, 15, 20 und 25 Jahre
- Forward-Darlehen bis zu 48 Monate zu 0,01% je Monat
- Schnelltilgerdarlehen mit einer Zinsbindung von 10 Jahren und 0,10 % Zinsabschlag
- Sondertilgung bis zu 10% p.a. kostenfrei
- Quartalsweise vollständige Sondertilgungsoption gegen Aufschlag
- Bereitstellungszinsfreie Zeit: 12 Monate
Die ATE Bank und Swiss Life sind ab sofort mit ihrem Baufinanzierungsangebot verfügbar. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen unsere neuen Partner bietet.
Geschrieben 08:08 am 07. März 2009
VZN senkt Konditionen
Seit drei Wochen können Sie bei uns auf das Baufinanzierungsangebot des Versorgungswerks der Zahnärztekammer Nordrhein (VZN-Nordrhein) zugreifen – seit dieser Woche zu noch besseren Konditionen. Denn das VZN-Nordrhein hat seine Konditionen unabhängig von der gewählten Zinsbindung um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Damit können Sie jetzt zu noch günstigeren Konditionen bis zu 80% der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten finanzieren.
Nachfolgend finden Sie noch einmal die wichtigsten Rahmendaten zu unserem neuen Finanzierungspartner:
- Highlight: Bereitstellungszinsfreie Zeit: 24 Monate
- Finanzierung aller Berufsgruppen im gesamten Bundesgebiet
- Verfügbare Zinsbindungen: 5, 10, 15 und 20 Jahre
- Verfügbare Darlehensprodukte: Annuitätendarlehen, Festdarlehen, Forward-Darlehen bis 36 Monate im Voraus
- Kostenfreie Sondertilgung: 5% p.a.
Nutzen Sie die jetzt noch attraktiveren Konditionen des VZN-Nordrhein!
Geschrieben 11:35 am 21. Februar 2009
Werbung
Ungültige Registry Eintrag, dadurch Anzeige in VB Komponente
Online Fussballwetten
Linzer Torte
Grillen V
Mk4 Turbo und Teile
Spruch
Asoka Tempel
China Veranstaltungskalender vom Montag dem 06.02.2012


