Andrea und Rüdiger Werner sparen 150.000 Euro

450.000 Euro Haus kostet dank besonderer Finanzierung 150.000 Euro weniger
Kinder sind die Zukunft.
Nachdem das dritte Kind sich anbahnte, kam Andrea (35) und Rüdiger Werner (38) aus München die Idee, endlich aufs Land zu ziehen. Die Preise in München sind schon extrem teuer und außerdem ist für die Kinder zu wenig Grün vorhanden. Lebensqualität für Familien sieht anders aus.
Die nie endende Suche
Die Besichtigungen von Reihenhäusern und Einfamilienhäusern zogen sich über 5 Monate hin. Das eine Haus war schon runtergewohnt, ein anderes ohne vernünftige Verkehrsanbindung. Dann jedoch fanden Sie in der Nähe der Stadtautobahn ein wunderbares Neubauprojekt.
Viele junge Familien würden sich hier ansiedeln, so der Hausmakler, die Kinder ein hervorragendes Umfeld haben. Auch Mutter Werner würde hier schnell Anschluss an andere Frauen ihres Alters finden. Und vor allem war es neu. Ein Erstbezug ist doch das einzig Wahre…
Darf’s etwas teurer sein?
Nachdem der Traum nun gefunden wurde, blieb eine Frage: Wie viel dürfen wir überhaupt ausgeben?
Immerhin sind knapp 450.000 Euro kein Pappenstiel…
Da Rüdiger Werner eine gute Anstellung bei einem großen Elektronikkonzern und Andrea Werner von ihren Eltern ein kleines Erbe hatte, sollte es hier keine Probleme geben. Ein Termin mit der Hausbank bzw. in diesem Fall der Sparkasse war schnell gefunden.
Der Sparkassenmitarbeiter nahm sich auch eine gute Stunde Zeit, um über alle Fakten im Bilde zu sein.
Ein 15 jähriges Annuitäten Darlehen inkl. KfW Mittel war das Ergebnis. Die lange Laufzeit sollte den derzeit niedrigen Zins sichern und KfW Mittel (Kreditanstalt für Wiederaufbau) so hatten sie in Verbraucherzeitschriften gelesen, sollten man generell mit einbeziehen. Die monatl. Rate war allerdings schon ganz schön deftig, aber wichtig war jetzt, dass es klappt.
Ein Hinweis zum Abschluss einer Lebensversicherung für den Hauptverdiener wurde auch noch gegeben.
Alles in allem also eine runde Sache…
Den beiden fiel ein Stein vom Herzen. Hatten sie es also tatsächlich in der Hand, ihr Familienglück an einem fantastischen Ort weiterzuleben.
Kurz darauf stellten sich jedoch wieder erste Zweifel ein…Ist die mtl. Rate wirklich dauerhaft zu stemmen? Was ist, wenn das Weihnachtsgeld von Rüdiger gekürzt oder gar gestrichen wird…
Und jetzt neu einrichten
Andrea Werner ging in den nächsten Tagen, auch um sich vom Stress abzulenken, Möbel schauen, für das neue Nest der Familie. Alles sollte schön und behaglich werden. Sie hatte eh einen Stil, den ihre Freunde beneideten.
Allein auf die Kosten müsse sie etwas achten, dachte sie. Schließlich ,,gehört’’ das Haus erstmal der Bank…
Als sie das neue Wohnzimmer im Möbelhaus gekauft hatte, war ihr schon wohler, zumal sie noch 10 % Rabatt rausgeholt hatte.
Zu Hause angekommen findet sie den Prospekt des großen Neuen Möbeldiscounters aus dem Nachbarort in der Post. Und just dort sieht sie ,ihre’’ Couch noch einmal 20 % günstiger.
Na so ein Mist, dachte sie.
Nach dem Kauf ist vor dem Kauf
Genauso ging es Rüdiger Werner. Am Samstag surfte Rüdiger durchs Netz und stolperte über eine Google Anzeige.
40 % weniger Zinsen zahlen.
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Naja eigentlich war er ja zufrieden, so wie alles gelaufen war. Die Neugierde siegte aber doch.
40 % weniger Zinsen??? Das kann doch gar nicht gehen.
Wie sollte das denn funktionieren?
Mein Geld kommt aus der Schweiz
Da gibt es doch angeblich wirklich die Möglichkeit, über Österreich ein Baudarlehen in CHF (Schweizer Franken) zu bekommen und so bis zu 40 % weniger Zinsen zu zahlen.
Das liest sich ja sensationell, dachte er, aber irgendwo muss doch ein Haken sein.
Klar, dachte er sich, im CHF (Schweizer Franken) zu finanzieren, bedeute bestimmt ein erhöhtes Währungsrisiko.
Zu dem Zeitpunkt wusste er weder etwas über die Möglichkeit der Währungsabsicherung noch etwas über die Chancen dieser Fremdwährungsfinanzierung .
Der Finanzierer in der Schweiz bietet also eine Art Versicherung gegen einen steigenden Schweizer Franken an. Somit kann Rüdiger auch im Falle von Währungsschwankungen ruhig schlafen und ist vor bösen Überraschungen gefeiht.
Doch woher kommt diese sensationelle Zinsersparnis?
Nun, erfuhr er weiter, ist es so, dass der deutlich niedrigere Leitzins in der Schweiz dies ermögliche. In der Schweiz zahlt jeder etwa 2 % weniger Zinsen als in Deutschland für Darlehen!
Das wären bei ihm jährlich etwa 5000 Euro weniger Zinsen.
Das klingt ja alles super dachte er. Nun kommt er an den Punkt, der ihm eine Endfälligkeit mit separater Tilgung in Investmentfonds darstellte.
Dieses sollte noch einmal zu einer deutlichen Verkürzung des Darlehens führen.
Beispielhaft wurde hier ein 3,5 % Zins des Darlehens gegen eine 6 % Anlage in Investmentfonds gerechnet.
Und das ganze mit einer Zinsfestschreibung für 15 Jahre.
Ja dachte er, das wäre ja wohl zu gut, um wahr zu sein.
Es war mittlerweile fast Mitternacht. Also Rechner aus und ab ins Bett…
Seiner Frau erzählte er besser nichts davon, dachte er noch vorm Einschlafen. Schließlich wolle er ja nicht dumm dastehen, nur weil er mit ihr bei der Sparkasse war.
Noch einmal alles umstoßen?
Es wurde eine unruhige Nacht für Rüdiger Werner…wenn das stimmen würde, so dachte er, könnte er bis zu 150.000 Euro Zinsen sparen!! Oder noch mehr, wenn er die Tilgung in Investmentfonds hinzunehmen würde. Dadurch wäre Familie Werner etwa 15-18 Jahre früher schuldenfrei…
Den ganzen Sonntag ratterte
es im Kopf von Herrn Werner. Soll er oder soll er nicht? (hier wird eine künstliche Hürde gebaut, dass es schwer ist sich einzutragen. Würde ich gar
nicht erst machen.
Am Montag in der Arbeit tippte er dann seine Daten ins Kontaktformular.
Ab da war es nicht komplizierter als jede andere Finanzierungsanfrage.
4 Monate später
Wie gut, dass sie noch einmal alles neu begonnen hatten. Unterlagen einreichen und warten. Der Vorteil der niedrigeren Raten ist nun aber fühlbar, Monat für Monat.
Einweihung. Am Samstag, es ist superschönes Wetter, kommen alle Freunde und Verwandte. Schnell kamen neben Bewunderung auch ein wenig Neid einzelner Gäste durch…
Da Rüdiger aber mit sich und seiner Zukunft im Reinen war, nahm er den Kollegen beiseite:
Wenn Du wissen willst, wie Du nicht unnötig viel Geld in Dein Häusle steckst, erzähl ich Dir gern, wie es ganz schlau geht, ruf mich nächste Woche mal an.’’
Geschrieben 14:45 am 29. März 2008
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